Geliebt, gezähmt, gegessen

Haus- und Nutztiere

Die Entwicklung der menschlichen Zivilisation ist eng mit der Tierhaltung verbunden. Tiere sind Nahrungsmittel und werden gegessen. Sie liefern uns Rohstoffe für Kleidung und Möbel, dienen als Transportmittel, unterstützen bei der Jagd und im Kriegs- und Katastrophenfall. Künstler*innen entlarven in ihren Werken diese Formen von Aneignung, Vereinnahmung und systematischer Ausbeutung. Während die im häuslichen Umfeld gehaltenen Hunde und Katzen häufig verhätschelt und vermenschlicht werden, degradieren wir Nutztiere immer mehr zu reinen Konsumgütern.