Ewald Mataré

*1887 in Burtscheid (jetzt Aachen), Deutschland

† 1965 in Meerbusch, Deutschland

Ewald Mataré, Liegende Kuh, 1930, Kunsthaus NRW Kornelimünster © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 / Foto: Simon Vogel

Gegen die Ausbeutung von Tieren stellte sich schon früh der deutsche Bildhauer Ewald Mataré. Der Künstler war ein ausgesprochener Tierfreund und lebte auf einem Bauernhof in ländlicher Idylle in der Nähe von Düsseldorf mit Kühen, Hühnern und Pferden, die zu seinen Studienobjekten wurden. Seine Tierdarstellungen zeichnen sich durch eine reduzierte Formensprache aus und sind bestechend in ihrer harmonischen Abstraktion. Die flach liegende Gestalt eines Rindes erweckt beim Betrachtenden den Eindruck von Ruhe und Balance. Matarés Auffassung von Natur und Kunst verdichtet sich in seinen Tierdarstellungen zu einer Einheit.